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Die Betriebsgeschichte der Pogorausch GbR

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Pogorausch gibt es seit Mai 2004, aber die Leute und Ideen, die in Pogorausch stecken, sind deutlich älter.

In den frühen 80er Jahren lernten sich Erich, Hubi und Wendi kennen, als der Flexhead-Orden gegründet wurde, München mit Gewalt glatzenfrei gehalten wurde und es noch die ganzen geilen Bands gab, für deren Platten ihr heute Unsummen hinlegt. Marcel und Peter lernten sich erst in den frühen 90er Jahren kennen, weil sie als Fanzineschreiber (AbArt Magazin und Low Noise) aufeinander trafen. Auch Pumuckl schrieb in dieser Zeit an seinem Fanzine und trat in die APPD ein, in der Erich, Wendi, Marcel und Peter schon Mitglied waren. Die Bundestagswahl 1998, an der sie aktiv und passiv teilnahmen, sorgte für Prominenz und Verbundenheit untereinander.


Peter und Erich 2001

"Pogobräu"-Dose 2002
Im Jahr 2001 kamen Peter und Erich beim Saufen auf die Idee mit der eigenen Biermarke. "Pogobräu" sollte das heißen, und es wurden auch gleich ein paar Dosen mit fotokopierten, selbstgemachten Etiketten beklebt. In dieser Form fand unser Bier (das damals noch Konzernpisse war) Verwendung als Freibier bei APPD-Aktionen, z.B. beim "Saufen gegen die CSU" in Schwandorf 2002. Kern der Idee war, Flugblätter und Propaganda in Form von Bier herzustellen – Flugblätter zum Austrinken!

Aber es ist nicht nur mühsam sondern auch witzlos, einfach irgendein Bier zu bekleben. Es mußte eine Brauerei her, die für uns Flaschen mit eigenen Etiketten abfüllt und – wenn möglich – sogar eine extra Sorte für uns braut. Wir holten einen größenwahnsinnigen Anarchokapitalisten an Bord, der sich um die geschäftlichen Dinge kümmern sollte. Der hat das aber zu geschäftsmäßig gesehen, also zerstritt und trennte man sich wieder.

Anfang 2004 entdeckte dann Wendi die Ziegler Brauerei in Waldsassen. Und er hatte auch noch die Namensidee "Pogorausch Pralles Pils", denn "Pogobräu" durften wir unser Bier nicht nennen. Im Mai wurde dann zu acht eine GbR gegründet.

Von den ursprünglichen acht Leuten war schließlich nur noch die Hälfte bei Pogorausch dabei. Als erstes ging Holger, der es mit Pogorausch nicht ernst nahm, sondern nur die Nadine anbaggern wollte (ohne Erfolg). Danach gab Wendi, unser damaliger Geschäftsführer, auf. Er wollte lieber in seinem erlernten Beruf als Bühnenmeister arbeiten; außerdem war ihm Pogorausch zu chaotisch. Unsere Grafikerin Nadine, von der das Etikett des milden Pils stammt, machte einen eigenen Laden auf und hatte keine Zeit mehr. Pumuckl schließlich wollte sich lieber auf sein Studium konzentrieren und verließ uns als letztes.

Nicht mehr bei Pogorausch dabei:


Holger


Wendi


Nadine

Pumuckl
In Wirklichkeit hatten auch die anderen viel nebenher zu tun: Hubi hat einen eigenen Tattoo-Laden, Marcel ist Kameramann und Peter promovierter Politikwissenschaftler. Daher ist es etwas mühsam, die anstehenden Arbeiten für Pogorausch zu verteilen. Erich hatte die Geschäftsführung übernommen und war außerdem Vollzeit-Bierfahrer. Peter machte nebenher die Homepage und ein paar Jahre lang den T-Shirt-Versand. Marcel war für Fotografien zuständig und Hubi für Buttons und neue Etiketten.
Neu bei Pogorausch:


Ann Dee


Brille

Ohne die Hilfe weiterer Leute hätte es Pogorausch kaum geschafft. Am wichtigsten war Ann Dee, die unsere Buchhaltung machte. Mit Bilanzen, Zahlen, Tabellen und Rechnungen kann man uns alle jagen – ohne Ann Dee hätten wir längst den Überblick verloren. Die Pogorausch-Konzerte veranstaltet Brille, wie Peter ein später Flexhead. Er hat nicht nur den typischen Pogorausch-Bauch, sondern auch Connections zu vielen guten Bands.
Anfangs gab es bei Pogorausch das Pralle Pils mild und sonst nichts. Dann kam ein erstes T-Shirt-Motiv dazu, unser Firmenschriftzug in weiß auf schwarz. Das war uns zu wenig, wir wollten mehr Vielfalt. Also kam das Pralle Pils herb dazu, eine etwas bittere Variante unseres Biere. Außerdem hatten wir ein Jahr lang den Geilen Bock, ein süßes Starkbier. Der Geile Bock war bei den Kunden beliebt und berüchtigt, aber weil uns das Etikett nicht mehr gefallen hat (und wir kein Geld für ein neues Etikett hatten), gibt es den zur Zeit nicht mehr. Dafür kamen mit Absinth und bald auch anderen Likören und Schnäpsen weitere Alkoholika in unser Angebot. Und auch bei den T-Shirts gibt es inzwischen eine größere Vielfalt.

Und so ging es ständig weiter... ohne dass je Profit angefallen wäre oder auch nur unsere anfänglichen Investitionen zurückbezahlt hätten werden können. Also hörten wir im Dezember 2011 auf.

 
 
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