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Eine typische Pogorausch-Geschäftsreise
(diesmal: 4.-6. September 2004)

Hubi präsentiert Kindersärge für AbtreibungsopferDa die neuen Bierkästen fertig geworden waren, fuhr eine Delegation der Pogorausch GbR (Erich, Hubi, Peter) in die Ziegler Brauerei nach Waldsassen. Dort nahm Hubi erst einmal die Qualität des Drucks und die fulminante äußere Erscheinung unserer Kästen in Augenschein. Immerhin hat ja er den auf die schmale Seite gedruckten Totenkopf entworfen. Genau wie er konnten auch seine beiden Mitreisenden Erich und Peter kaum noch Luft holen vor lauter Begeisterung. Die ersten paar Kästen wurden sogleich ins Auto gepackt. Unser Brauermeister Werner gab uns noch eine kleine Wegzehrung mit, und schon ging es mit hoher Geschwindigkeit in die Ostzone. In Sachsen schließlich holten wir einen von Brille organisierten Reisebus voller Punker ein, der schon vier Stunden vorher in München abgereist war. Die Insassen waren froh, uns zu treffen, denn die zehn Kästen unseres geilen Punkerpils, die sie für die Fahrt dabei hatten, waren schon fast leer. Die Augen der Angetrunkenen quollen aus ihren Höhlen, als sie die neuen Bierkisten sahen: die sind ja echt obergeil! Schnell zwei weitere Kisten in den Bus geladen und weiter ging die Reise durch blühende Landschaften bis nach Torgau Brückenkopf.

Mike und ein paar FlexheadsSchnell noch mal den Geschichtsatlas gewälzt, und schon weiß man wieder, was damals in der guten, alten Weltkriegszeit den Ort Torgau oder vielmehr den Brückenkopf berühmt gemacht hat: die siegreichen Armeen der Amis und Russen trafen hier zuerst aufeinander und Nazideutschland war bald darauf vollständig besiegt. Im Prinzip fand am Samstag mehr oder minder das gleiche statt. Es trafen sich nämlich die westlichen Flexheads München mit den östlichen Flexheads Torgau Brückenkopf, um sich mit dem Segen des Hochmeisters des Flexheadordens Mike Baron von Lichtindenstein (Foto Mitte) zu vereinigen.

Um diesen historischen Moment zu feiern, machten sich auch alle mit Iros und Spikes schön. Haare haben gefälligst abzustehen. Im Vergleich zu den Torgauern können sich übrigens nicht nur die Münchner, sondern auch die Hamburger und Berliner ein gutes Stück Style abschneiden. Es wurde eine Menge Punkerbier getrunken. Punkerbier, das ist zum einen natürlich unser lecker Pogorausch. Wenn man allerdings genug Schnaps dazwischen getrunken hat (und ich will nicht wissen was alles noch), dann geht halt wieder die elende Kotzerei los. Danach wurden alle möglichen Biersorten getrunken, weil auf den Geschmack kommt es dann auch nicht mehr an, nur noch Level halten.

Mir stehen die Haare zu Berge!Insgesamt sechs Bands traten bei diesem legendären Open Air Festival auf, darunter auch unser Hubi mit seiner Schweinerockband Robocops. Es spielten auch noch Spika in Snüzz und die Misfits-Coverband 138, aber Musik interessiert hier ja keinen, uns geht es nur ums Saufen.

Flexhead SaneErich mußte an diesem Abend schon früh die Finger von der Flasche lassen, denn er war unser Fahrer. In radikaler Ablehnung der natürlichen Schlafbedürfnisse von Menschen ging die Weiterfahrt gegen halb fünf Uhr früh los. Einfach die Musik so laut schalten wie möglich und dann mit Vollgas die Autobahn entlang. Autobahn in Sachsen? Da kann doch irgendwas nicht stimmen. Und ja, tatsächlich. Die Autobahn die wir entlang fuhren, war noch eine Baustelle, auf die wir lediglich durch falsch gestellte Straßenschilder gelangten. Wir tippen mal auf guten Humor der Dorfjugendlichen...

Allen Widrigkeiten zum Trotz kamen wir sonntags gegen halb neun früh in Hamburg an, wo es dank der bekloppten Triathleten und ihrer uniformierten Freunde weitere 90 Minuten dauerte, bis wir zu unserem Ziel, der Kogge, gelangten. Schon interessant, wie sehr einen der Sport nerven kann, wenn er mit Straßensperren verbunden ist. Wären die Straßensperren Barrikaden gewesen und hätten die Triathleten gescheit Randale gemacht, dann wäre es wenigstens interessant zum zuschauen gewesen. Aber so radelten sie halt die abgesperrte Strecke entlang – langweilig! Das kommt halt dabei heraus, wenn man isotonische Getränke säuft und nicht Pogorausch.

Johnny - ein gut gestylter MünchnerDie Kogge in Hamburg ist ein ehemaliges Stundenhotel, dessen Zimmer individuell und sehr geschmackvoll eingerichtet sind. Man mietet sich zwar inzwischen für die ganze Nacht ein, aber der ursprüngliche Zweck der Räume ist noch klar wahrzunehmen. Seit einem Jahr gibt es die Kogge, und sie gehört zu einer Konzentration von Pogorausch-Kneipen an einem Platz. Gleich ein paar Meter weiter befindet sich die Kneipe Onkel Otto, die genau wie das Ahoi (die andere Kneipe in den berühmten Hafenstraßehäusern) ebenfalls Pogorausch ausschenkt. Auch der Veranstaltungsort Hafenklang ein paar hundert Meter weiter erfreut die Gäste nicht nur mit Musik (Live diesmal: Subhumans), sondern auch mit unserem Punkpils. [Anmerkung 2006: Inzwischen gibt es in Hamburg kein Pogorausch mehr – schade!]

In Hamburg wurden aber nicht nur Kneipen beliefert, sondern auch Bauwagenplätze. Weil außerdem noch eine überflüssige Hafenrundfahrt in knallender Sonne auf dem Sonntagsprogramm stand, waren irgendwann die Kräfte der drei Pogorausch-Reisenden (die inzwischen mit Ann Dee und Eva noch zwei Frauen dabei hatten) erschöpft und man fiel in die Betten der ehemaligen Fickzimmer.

Hubi schläftAm Montagmorgen war das allgemeine Motto identisch mit dem Spruch auf den neuen T-Shirts: "Scheiß auf die Chefs – mach mal lieber blau!" Das Pogorausch- Wochenende umfaßt nämlich immer auch noch den Montag, weshalb dieser im Volksmund auch schon seit langem als "blauer Montag" bekannt ist. Mehrere der Reisenden konnten leider nicht in ihre Arbeit gehen. Nach einigen geschäftlichen Besprechungen, die unser Standbein in Hamburg festigen sollen, ging es mit Vollkaracho wieder heim. Die Hansestadt zeigt sich jedenfalls als sehr begeistert von Pogorausch, und das könnte noch besser werden, wenn in ein paar Wochen das speziell für die Fischköppe gebraute Pogorausch Nord verkostet wird. Berlin muß sich im Rennen um mehr Kneipen und höhere Umsätze ranhalten, und München kann kaum noch mithalten.

Eva schläftPeter schläft

Es gibt im Bereich Bilder übrigens auch noch eine Fotolovestory zu bewundern.

 
 
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